Notgepäck und Dokumentenmappe nach BBK

Herausgeber: Deutsches Bunkermuseum Schweinfurt · Aktualisiert am

Notgepäck ist eine vorbereitete, tragbare Ausstattung für den Fall, dass Sie Ihre Wohnung kurzfristig verlassen müssen. Es unterscheidet sich vom Vorrat für zu Hause.

Was gehört in den Notfallrucksack?

Das BBK empfiehlt, pro Familienmitglied nicht mehr einzuplanen, als in einen Rucksack passt. Beispiele sind persönliche Medikamente, Erste-Hilfe-Material, Radio, Taschenlampe und Ersatzbatterien, Wasserflasche, Verpflegung für zwei Tage, warme Kleidung und Hygieneartikel. Persönliche Bedürfnisse und die Tragfähigkeit müssen berücksichtigt werden.

Was kommt im Ernstfall hinzu?

Dinge des täglichen Gebrauchs lassen sich nicht immer vorab einpacken: etwa Ausweis, Schlüssel, Mobiltelefon, Gesundheitskarte und Zahlungsmittel. Eine kurze eigene Ergänzungsliste neben dem Rucksack erleichtert den Überblick.

Dokumente an einem bekannten Ort

Das BBK rät zu einer geordneten, griffbereiten Dokumentenmappe und zusätzlichen Sicherungskopien. Welche Unterlagen als Original, beglaubigte oder einfache Kopie benötigt werden, zeigt die verlinkte amtliche Übersicht. Alle Haushaltsmitglieder sollten wissen, wo die Mappe liegt. Dokumente enthalten sensible Daten; wählen Sie den Aufbewahrungsort entsprechend sorgfältig.

Historisches Gepäck und heutige Empfehlungen

Der Vergleich mit historischem Luftschutzgepäck macht eine gemeinsame organisatorische Frage sichtbar: Was muss im Notfall schnell erreichbar sein? Die Anforderungen verschiedener Epochen dürfen trotzdem nicht gleichgesetzt werden.

Diese Übersicht dient der Vorbereitung, nicht dem Packen unter akuter Gefahr. Bei unmittelbarer Gefahr geht die Sicherheit von Menschen vor Gegenständen. Beachten Sie amtliche Warnungen und Anweisungen. Quellenstand: 7. Oktober 2026.

Quellen und weiterführende Informationen

Zur Übersicht im Bunker-Wiki ↗

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