Ein länger andauernder Stromausfall kann Beleuchtung, Heizung, Kühlung, Kommunikation und Versorgung beeinträchtigen. Mit „Blackout“ wird meist ein großflächiger, länger dauernder Ausfall bezeichnet. Nicht jede örtliche Störung ist ein Blackout.
Was lässt sich vorbereiten?
Das BBK nennt unter anderem geladene Akkus oder Powerbanks, ein Batterie- oder Kurbelradio und Bargeld. Warme Kleidung und Decken helfen, wenn die Heizung ausfällt. Ein Lebensmittel- und Getränkevorrat sollte auch ohne Kühlschrank und möglichst ohne Herd nutzbar sein.
Beim Kochen und Heizen keine zusätzliche Gefahr schaffen
Gas- und Holzkohlegrills sowie nur für draußen vorgesehene Campingkocher gehören nicht in Innenräume. Kohlenmonoxid kann lebensgefährlich sein. Verwenden Sie drinnen ausschließlich dafür zugelassene Geräte nach Herstellerangaben; improvisierte Feuerstellen sind keine sichere Heizlösung.
Informationen erreichbar halten
Ein stromunabhängiges Radio ergänzt das Mobiltelefon. Verfolgen Sie amtliche Meldungen und die örtlichen Hinweise. Die Warn-App NINA ist ein zusätzlicher Informationsweg, setzt für neue Online-Meldungen aber eine funktionierende Verbindung voraus.
Der Bezug zur Bunkergeschichte
Auch bei historischen Schutzbauten stellt sich die Frage, was bei einem Ausfall der normalen Infrastruktur vorgesehen war. Im Museum kann man technische Konzepte und damalige Erwartungen einordnen. Historische Einrichtungen sind jedoch keine Bauanleitung für heutige private Notstrom- oder Heizlösungen.
Die praktische Vorbereitung gehört zu unserem Bereich Notfallvorsorge und Bevölkerungsschutz. Quellenstand: 7. Oktober 2026. In einer konkreten Gefahrenlage gelten die Anweisungen der zuständigen Behörden.
