Luftkrieg im Zweiten Weltkrieg

Herausgeber: Deutsches Bunkermuseum Schweinfurt · Aktualisiert am

Luftkrieg bezeichnet den Einsatz von Luftstreitkräften zur Kriegführung. Im Zweiten Weltkrieg umfasste er unter anderem Angriffe auf militärische Einrichtungen, Industrie, Verkehrswege und Städte. Die Folgen trafen auch die Zivilbevölkerung.

Historischer Zusammenhang

Die deutschen Luftangriffe während der Luftschlacht um England 1940/41 zeigen die frühe Bedeutung des Luftkriegs in Westeuropa. Angriffe auf London und andere Städte verdeutlichten, wie stark zivile Lebensräume betroffen waren. Die spätere Bombardierung deutscher Städte muss innerhalb des von Deutschland begonnenen Krieges betrachtet werden.

Industrieziele und Schutz der Bevölkerung

Die Unterscheidung zwischen dem benannten Ziel eines Angriffs und seinen tatsächlichen Folgen ist wichtig. Bei einer Untersuchung gehören militärische Planung, getroffene Gebäude, zivile Opfer und Veränderungen des Alltags zusammen. Bunker sind materielle Zeugnisse des Versuchs, Menschen vor einem Teil dieser Folgen zu schützen.

Schweinfurt als Beispiel

Die Kugellagerindustrie machte Schweinfurt zum Ziel amerikanischer Bomberangriffe. Besonders bekannt wurde der Angriff vom 14. Oktober 1943, der wegen der hohen amerikanischen Flugzeugverluste als „Black Thursday“ in die US-Luftkriegsgeschichte einging. Unser Artikel zu den Luftangriffen auf Schweinfurt erläutert den lokalen Bezug.

Vertiefend: Bombenkrieg und Zivilbevölkerung, Organisation des Luftschutzes und Bunker im Zweiten Weltkrieg.

Quellen und weiterführende Informationen

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