Bunker in Schweinfurt sind Zeugnisse der Luftschutzgeschichte einer Industriestadt. Ein öffentlich vermittelter Museumsort ist der Fichtel-und-Sachs-Bunker A8 in der Ernst-Sachs-Straße 73.

Ein Hochbunker aus dem Jahr 1941
Der Fichtel-und-Sachs-Bunker wurde 1941 errichtet. Als Hochbunker unterscheidet er sich von unterirdischen Schutzbauten. An einem solchen Ort lassen sich Bauform, Zugänge und Nutzungsgeschichte gemeinsam betrachten.
Warum steht hier ein Bunkermuseum?
Der historische Bau ist selbst ein wesentlicher Teil des Museums. Er gibt ausgestellten Gegenständen einen räumlichen Zusammenhang. Besucher können zwischen ursprünglicher Bausubstanz, späteren Veränderungen und heutiger Ausstellung unterscheiden und nach der jeweiligen Entstehungszeit fragen.
Was ist bei einem Besuch wichtig?
Der Besuch erfolgt im Rahmen einer vorab vereinbarten Bunkerführung ab 10 Personen. Klären Sie Termin und besondere Anforderungen Ihrer Gruppe unmittelbar mit dem Museum. Aus der Existenz eines Bunkers darf nicht auf einen jederzeit möglichen Zugang geschlossen werden. Das gilt auch für andere historische Anlagen.
Vorbereitung mit dem Wiki
Die Artikel über Schweinfurt im Zweiten Weltkrieg, Luftangriffe und Bunkertechnik helfen bei der Vorbereitung. Diese Seite ist ein Einstieg zum Museumsstandort, kein vollständiges Verzeichnis aller Schutzbauten der Stadt.
