Die Luftangriffe auf Schweinfurt gehörten zum alliierten Luftkrieg gegen die deutsche Industrie. Der amerikanische Angriff vom 14. Oktober 1943 ist besonders bekannt, weil die angreifenden Bomberverbände schwere Verluste erlitten.
Warum Schweinfurt angegriffen wurde
Die Kugellagerwerke waren ein strategisches Ziel der amerikanischen Luftstreitkräfte. Die Planer wollten eine für die Kriegsproduktion wichtige Fertigung treffen. Für eine vollständige Geschichte des Angriffs müssen diese militärischen Ziele ebenso betrachtet werden wie die Folgen am Boden.
Was bedeutet „Black Thursday“?
Das National Museum of the US Air Force nennt für den 14. Oktober 291 gestartete B-17-Bomber und 60 abgeschossene Maschinen. Weitere Flugzeuge waren beschädigt. Die hohen Verluste trugen dazu bei, dass amerikanische Angriffe tief im deutschen Gebiet außerhalb der Reichweite des Jagdschutzes vorerst eingeschränkt wurden. „Black Thursday“ bezeichnet hier die amerikanische Perspektive auf den verlustreichen Einsatztag.
Die Perspektive der Stadt
Flugzeugzahlen allein erklären nicht, was ein Angriff für die Menschen in Schweinfurt bedeutete. Dafür sind lokale Quellen zu Warnung, Schutzsuche, Zerstörung und Versorgung nötig. Der Artikel Bombenkrieg und Zivilbevölkerung führt in diese Fragen ein.
Ein historischer Ort zum Weiterfragen
Der Fichtel-und-Sachs-Bunker von 1941 gehört zur örtlichen Luftschutzgeschichte. Wie Schutzräume genutzt wurden, behandelt Leben im Luftschutzbunker. Die Schweinfurt-Übersicht verbindet die Einzelthemen.
