Wolfsschanze lautete der Tarnname für ein Führerhauptquartier während des Zweiten Weltkriegs im damaligen Ostpreußen, heute Polen. In diesem militärischen Lagezentrum hatte Adolf Hitler seinen Führerbunker. Der Hochbunker steht heute noch, seine verbunkerte Decke (Deckel) ist rund zehn Meter dicker Stahlbeton. In der gesamten Wolfsschanze hielten sich rund 2.100 Menschen auf (Soldaten und Zivilangestellte). Errichtet wurde dieses Führerhauptquartier, der Hauptaufenthaltsort von Hitler seit dem Beginn des Krieges gegen die Sowjetunion, von der Organisation Todt. Die Bevölkerung in Deutschland sollte in Tiefbunker und Hochbunkern überleben – lediglich allerdings nur rund sieben Prozent. Diese Bunker waren eine Luftschutz Maßnahme als Schutz im Luftkrieg über Deutschland. Auch in Schweinfurt wurden Luftschutzbunker gebaut. Im Fichtel-und-Sachs-Hochbunker in der Ernst-Sachs-Straße 73 befindet sich heute das Deutsche Bunkermuseum. Original-Exponate und Zeitzeugenberichte machen dort die Geschichte des zivilen Luftschutzes erfahrbar.Führungen sind nach Terminabsprache für Gruppen ab 10 Teilnehmern möglich. Der Bunker ist nicht barrierefrei: Das Erdgeschoss kann für Rollstuhlfahrer mit Begleitperson nach Absprache zugänglich sein, die oberen Etagen sind nur über Treppen erreichbar. Sitzmöglichkeiten sind vorhanden. Bitte besprechen Sie Unterstützungsbedarf vorab mit uns. Für Kinder empfehlen wir den Besuch ab 12 Jahren; jüngere Kinder dürfen ebenfalls teilnehmen.
