
11. & 12. April 2026 zwischen 10 & 18 Uhr
Im vergangenen Jahr sind sie mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet worden: Petra und Nils Brennecke betreiben nun schon im 13. Jahr das Deutsche Bunkermuseum in der Schweinfurter Ernst-Sachs-Straße. Für ihre ehrenamtliche Erinnerungsarbeit hat ihnen der Bundespräsident die höchste Deutsche Auszeichnung verliehen.
Wie in jedem Jahr öffnen die Brenneckes ihren Bunker aus dem Zweiten Weltkrieg anlässlich des Kriegsendes in Schweinfurt am 11. April 1945 nur einmal im Jahr auch für Einzelbesucher. Am Samstag, 11. und am Sonntag, 12. April ist die weltgrößte Ausstellung zum Luftschutz während der Epochen Zweiter Weltkrieg und Kalter Krieg jeweils zwischen 10 und 18 Uhr geöffnet.
„Ganzjährig bieten wir sonst nur Gruppenführungen ab zehn Teilnehmern durch den Bunker an“, erklärt Kurator und Eigentümer Nils Brennecke.
In diesem Jahr wird wieder mit einem interessanten Rahmenprogramm an das Kriegsende vor 81 Jahren erinnert: Am Samstag hält Nils Brennecke um 12 Uhr einen Vortrag über das Leben und Überleben im Hochbunker. Um 13 Uhr spricht Petra Leiber über den Luftangriff auf Schweinfurt am 14. Oktober 1943. Um 16 Uhr berichtet Museumsbetreiber Nils Brennecke nochmals über den Bunker und um 17 Uhr hält Bundesverdienstkreuzträger Friedel Tellert den Vortrag „Die Festung Schweinfurt in ihr FlaK-Gürtel.
Am Sonntag startet das Vortragsprogramm um 12 Uhr mit den Schilderungen von Nils Brennecke über den Bunker und das Leben im Bunker. Um 13 Uhr referiert Friedel Tellert über die dramatischen Kriegserlebnisse einer Schweinfurterin.
Der Vortrag um 15 Uhr befasst sich mit dem Einmarsch der Amerikaner in Schweinfurt. Erneut hält Nils Brennecke um 16 Uhr den Vortrag über das Bunker-Leben. Und um 17 Uhr heißt es am Sonntag:
„Die Stunde Null – Schweinfurt liegt in Trümmern“.
An beiden Tagen präsentieren sich im Museum US-Kampfpiloten (Reenactors) mit einer originalgetreuen Planung der Luftangriffe auf die Stadt Schweinfurt.
Für die Besucher steht der große ZF-Parkplatz zur Verfügung.
