Wolfsschanze

Wolfsschanze lautete der Tarnname für ein Führerhauptquartier während des Zweiten Weltkrieg in Ostpreußen, Polen. In diesem militärischen Lagezentrum hatte Adolf Hitler seinen Führerbunker. Der Hochbunker steht heute noch, seine verbunkerte Decke (Deckel) ist rund zehn Meter dicker Stahlbeton. In der gesamten Wolfsschanze hielten sich rund 2.100 Menschen auf (Soldaten und Zivilangestellte). Errichtet wurde dieses Führerhauptquartier, der Hauptaufenthaltsort von Hitler seit dem Beginn des Krieges gegen die Sowjetunion, von der Organisation Todt. Die Bevölkerung in Deutschland sollte in Tiefbunker und Hochbunkern überleben – lediglich allerdings nur rund sieben Prozent. Diese Bunker waren eine Luftschutz Maßnahme als Schutz im Luftkrieg über Deutschland. Auch in der Kugellagerstadt Schweinfurt wurden Bunker gebaut. An der Ernst Sachs Straße liegt der so genannte Fichtel und Sachs Bunker. Er ist heute ein Bunkermuseum. Das Geschichtsmuseum, Deutsches Bunkermuseum, können Gruppen das ganze Jahr über nach Terminabsprache besuchen. Es ist eine Sehenswürdigkeit in Schweinfurt, die für jede Generation hoch interessant ist. Es können auch Rollstuhlfahrer den Bunker besichtigen (Erdgeschoss). Das Museum in Schweinfurt vermittelt auch interessante Berichte von Zeitzeugen.

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