Trümmerfrauen

Das klassische Bild der so genannten Trümmerfrauen, die im völlig zerstörten Deutschland die Straßen von Schutt befreiten, um ihn als neuen Baustoff zu recyceln, ist größtenteils als Nazipropaganda in den letzten Kriegswochen zu bewerten. Tenor: Obwohl Deutschland stark getroffen ist – das Volk ist nicht zu brechen und baut das Land mit leichter Hand wieder auf. Zum kontrovers diskutierten Thema Trümmerfrauen sind bereits Promotionen verfasst worden, die sich diesem Thema forschend angenommen haben. Thematisiert wird das Thema auch im Deutschen Bunkermuseum in Schweinfurt. Es soll zur Diskussion anregen und als Teil der Epoche Zweiter Weltkrieg insbesondere jungen Generationen nahegebracht werden. Es gibt Zeitzeugen Berichte und Themen aus der Wehrmacht, zu den Themen Hochbunker und Tiefbunker sowie Reichsluftschutzbund (RLB) zu hören. Gruppen ab 10 Personen können den Bunker besichtigen. Das Geschichtsmuseum ist eine herausragende Sehenswürdigkeit in Schweinfurt. Zu sehen sind auch eine Sprengbombe, eine Brandbombe sowie eine explodierte Stabbrandbombe der Briten. Trümmerteile abgestürzter Flugzeuge, die Sondler aufgespürt haben, werden ebenso gezeigt: B17 Bomber, Lancaster Bomber, Focke Wulf 109 sowie Messerschmitt BF110.

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