Lancaster

Zu den alliierten Bombern, die am Luftkrieg über Deutschland teilgenommen haben, zählt auch der als Lancaster Bomber bekannte britische Bombentransporter. Der Lancaster Bomber war oftmals zigfach mit der Stabbrandbombe an der Unterseite seines Rumpfes bestückt, die er über seinem Zielgebiet ausgeklinkte. Insbesondere die Briten warfen die teuflische Brandbombe, auch als Phosphorbombe bekannt. Der B17 Bomber der Amerikaner hingegen transportierte hautsächlich die Sprengbombe. Die Sprengbombe sollte zunächst die Häuser schwächen und die Dächer abdecken. In einer nächsten Welle wurde dann die Brandbombe in die Häuser abgeworfen, um sie völlig zu zerstören (Feuersturm). Trümmerteile dieser Flugzeuge zeigt das Deutsches Bunkermuseum in Schweinfurt. Das Geschichtsmuseum zeigt ebenso Teile von über Schweinfurt abgeschossenen, deutschen Jagdbombern: Messerschmitt BF110 und Focke Wulf 109. Erklärt wird den Besuchergruppen (ab zehn Personen), wie im Verlauf des Zweiter Weltkrieg zum Luftschutz Bunker gebaut wurden. Erklärt wird alles zum Hochbunker, Tiefbunker und sogar Atombunker mit ABC Filter. Eindrucksvolle Zeitzeugenberichte wirken auf die Besucher nachhaltig. Die Erlebnisführung beginnt in der Gasschleuse des Fichtel und Sachs Bunker und behandelt auch das Thema Lazarett.

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