Ehrenamt · Engagement für die Gesellschaft
Ehrenamtliches Engagement von Nils & Petra Brennecke
Erinnerungsarbeit für kommende Generationen.
Seit Anfang 2014 engagieren sich Nils und Petra Brennecke ehrenamtlich für die Bewahrung und Vermittlung deutscher Zeitgeschichte. Im Mittelpunkt steht das von ihnen gegründete, konzipierte und geleitete Deutsche Bunkermuseum in Schweinfurt.
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Was zunächst als persönliches Engagement für den Erhalt eines historischen Bunkers begann, entwickelte sich zu einer umfangreichen Einrichtung der Erinnerungskultur. Das Deutsche Bunkermuseum in der Schweinfurter Ernst-Sachs-Straße macht Geschichte unmittelbar am authentischen Ort erfahrbar. Es vermittelt insbesondere die Geschichte des Luftschutzes während des Zweiten Weltkriegs und des Kalten Kriegs. Im Bunker „A8“ von 1941 werden die Auswirkungen des Bombenkriegs auf die Zivilbevölkerung spürbar.
Erinnerung bewahren – Geschichte vermitteln
Seit der Gründung im Januar 2014 entwickeln Nils und Petra Brennecke ihr Museum kontinuierlich weiter und führen Besucher durch den Luftschutzbunker mit seinen bis zu drei Meter dicken Außenmauern.
Es werden laufend neue Themenbereiche entwickelt und aufgebaut und historische Inhalte für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Viele Tausend Besucher konnten dadurch bereits die Geschichte des Luftschutzes und die Lebensrealität der Menschen während des Zweiten Weltkriegs unmittelbar kennenlernen und sich im Anschluss nachhaltig damit auseinandersetzen.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Erinnerungs- und Bildungsarbeit. Dabei geht es nicht nur um die Bewahrung historischer Objekte und eines authentischen Bunkers, sondern vor allem darum, Geschichte verständlich zu vermitteln und die Erinnerung an die Folgen von Krieg und Gewalt wachzuhalten. Daher sind vor allem Schulklassen und Jugendgruppen willkommene Gäste im Deutschen Bunkermuseum in Schweinfurt.
Ehrenamtliches Engagement in der Freizeit
Das Engagement der Eheleute Brennecke erfolgt seit Gründung des Geschichtsmuseums ausschließlich in ihrer Freizeit. Das Museum ist ein Non-Profit-Projekt und wird überwiegend aus ihren privaten Mitteln getragen. Über die Jahre entstand so eine dauerhafte und öffentlich zugängliche Einrichtung der Erinnerungskultur mit überregionaler Ausstrahlung.
Weitere ehrenamtliche Verantwortung
Zum langjährigen ehrenamtlichen Engagement von Nils Brennecke zählt auch eine fünfjährige Tätigkeit als Vorsitzender der CSU-Mittelstandsunion im Landkreis Kitzingen. In dieser Funktion setzte er sich ehrenamtlich für die Interessen des Mittelstands und der regionalen Wirtschaft ein.
Zuvor war er mehrere Jahre stellvertretender Vorsitzender des Fördervereins Bockshorn e. V. in Würzburg. Der Förderverein der über die Grenzen Deutschlands hinaus bekannten Kabarettbühne widmet sich der Kulturförderung.
Damit umfasst sein gesellschaftliches Engagement sowohl die Erinnerungs- und Kulturarbeit als auch die ehrenamtliche Verantwortung im wirtschaftlichen und gesellschaftspolitischen Bereich.
Mehr über Nils Brennecke: Weitere Informationen zu seinem Werdegang finden Sie im Wikipedia-Eintrag über Nils Brennecke und auf seinem LinkedIn-Profil.
Anerkennung des Engagements
Für ihre Verdienste wurden Nils und Petra Brennecke im Juni 2025 mit der Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland (Bundesverdienstkreuz) ausgezeichnet.
Die Auszeichnung würdigt ihr langjähriges gesellschaftliches Engagement. Die Arbeit mit dem Deutschen Bunkermuseum führen sie auch weiterhin fort – mit dem Ziel, historische Zeugnisse zu erhalten, Geschichte am authentischen Ort erfahrbar zu machen und insbesondere nachfolgenden Generationen die Bedeutung von Frieden, Freiheit und Demokratie zu vermitteln.
Mehr über die Auszeichnung von Nils und Petra Brennecke →
Die ehrenamtliche Erinnerungsarbeit mit dem eigenen Museum bedeutet für Nils und Petra Brennecke vor allem eines: Geschichte nicht nur zu bewahren, sondern sie für Menschen heute und morgen zugänglich und begreifbar zu machen.
Nie wieder Krieg!
Das Motto von Nils und Petra Brennecke
